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Tradition

Bis heute stellen Kirgisen an ihren Weideplätzen ihre "Jurten" auf, ein Rundzelt aus gitterförmigen, zusammenlegbaren Holzgestelle mit einem kuppelförmigen Dach, über die wasserabweisende Filzdecken gezogen werden.

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Bis heute stellen Kirgisen an ihren Weideplätzen ihre "Jurten" auf, ein Rundzelt aus gitterförmigen, zusammenlegbaren Holzgestelle mit einem kuppelförmigen Dach, über die wasserabweisende Filzdecken gezogen werden. Links neben dem Eingang hängen Sattel- und Zaumzeug, rechts findet man Geschirr und Hausrat. Innen ist die Jurte mit Filzdecken ausgeschmückt - reich dekoriert mit Blumenmustern, Tiermotiven, Arabesken - sowie mit geknüpften und/oder bestickten Teppichen. Das beliebte Motiv sind abstrahierte Hörner eines Ziegenbockes. Die Frau ist die Herrin ihrer Jurte, sie kümmert sich um den Haushalt und die Erziehung der Kinder und macht Handarbeiten wie Teppichknüpfen, Filzwalken und Trachtenstickerei.

Die Männer sorgen sich um ihre Schafs- und Pferden- Herden und/oder jagen die wilden Tiere. Die Kirgisen sind wegen ihrer hervorragenden Reitkünste berühmt. Besonders spannend sind der Ringkampf zu Pferde "Sodarysch" und das Jagdspiel "Kis- Kummai" - Fang das Mädchen - wobei der junge Reiter ein vor ihm reitendes Mädchen einholen muss. Als Lohn winkt ein Kuss, verliert er, dann erhält er - so will die Tradition - einen Peitschenhieb.

 
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