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Architektur
Bischkek ist eine Stadt mit breiten Straßen, vielen Marmor-/Granit- Gebäuden und Fontänen.

Bischkek ist eine Stadt mit breiten Straßen, vielen Marmor-/Granit- Gebäuden und Fontänen. Die rasche Entwicklung von Bischkek seit den 20er Jahren machte nicht nur den Bau von größeren Wohnsiedlungen erforderlich, sondern verlangte auch die Errichtung verschiedener öffentlicher Gebäude, die nahezu optimal in das Bild der Stadt integriert werden konnten: das Russische Dramentheater, das Opern und Ballettheater, der Zirkus, die Kirgisische Dramentheater, die Philharmonie, die Universität u. a.
Unter den in der Stadt aufgestellten Denkmälern, die der Geschichte oder herausragenden Persönlichkeiten Kirgisistans gewidmet sind, verdient die Denkmalkomposition an der Philharmonie mit legendären Figuren aus dem Volksepos Manas besondere Aufmerksamkeit.

Im Museum für bildende Künste werden neben Gemälden und Skulpturen kirgisischer Künstler auch Arbeiten russischer Maler ausgestellt (u. a. Serow, Repin, Rerich, Wrubel, Lewitan). Aufmerksamkeit in diesem Museum, das 1935 eröffnet wurde, verdienen auch die Werke der angewandten Kunst des kirgisischen Kulturbereichs. Unter den gezeigten Ausstellungsstücken findet besonders eine Jurte, die traditionelle Behausung der Kirgisen, großes Interesse.

Das im Jahr 1927 gegründete Historische Museum vermittelt anhand interessanter Exponate u. a. Funde aus der Umgebung von Bischkek - einen Einblick in die bewegte Geschichte Kirgisistans, in die Kultur und Lebensweise der hier siedelnden Stämme und Nationen von der Urzeit bis in die Gegenwart. Recht ungewöhnlich in ihrem Aussehen wirken die hier gezeigten Steinskulpturen (Balbal) aus dem 6./8. Jh. die zum Teil stark schematisierte menschliche Figuren darstellen.
Im gleichen Gebäude ist das Zoologische Museum untergebracht, das mit einer reichen Sammlung ausgestopfter Tiere den Besucher über die Tierwelt Kirgisistans informiert. In einer Serie von Bildern werden die Charakteristika der kirgisischen Landschaften herausgestellt.

Weiter nördlich befindet sich die Gedenkstätte Michael Frunse. Das Haus, in dem Frunse (1885-1925) seine Kindheit verbracht hat, war zur Zeit der Sowjets ein viel besuchtes Museum, in dem die Verdienste des sowjetischen Feldherrn besonders gewürdigt werden.
Nicht unerwähnt bleiben sollen die folgenden Museen und Ausstellungen: das Archäologische Museum, das Mineralogische Museum im Institut für Gold- und Bergbau, das Geologische Museum.
Weit im Westen der Stadt liegt der Osch-Basar, wo zwischen Gewürzen und allen Düften des Orients, zwischen Obst und Gemüse, zwischen Milch- und Fleisch- Produkten, geschäftstüchtige Verkäufer und Käufer um jeden Som feilschen.

 
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